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1. Wir behalten uns das Eigentum an der gelieferten Ware bis zur Beglichenheit aller gegenwärtigen und künftigen Forderungen aus dem jeweiligen Liefervertrag mit dem Besteller (erweiterter Eigentumsvorbehalt als Kontostand und/oder Laufende Kontoeinbehaltung) vor. Haben wir Schecks wegen Leistung im Interesse des Käufers angenommen, behalten wir uns das Eigentum an allen gelieferten Waren bis zur vollständigen Befreiung von diesen Verbindlichkeiten vor. Die Zuteilung einzelner Forderungen auf ein Girokonto sowie die Feststellung und Anerkennung des Kontostandes haben keinen Einfluss auf den Eigentumsvorbehalt. 2. Der Besteller ist jedoch berechtigt, die unter Eigentumsvorbehalt gelieferte Ware im ordentlichen Geschäftsgang weiterzuverkaufen, solange er nicht in Zahlungsverzug gerät. Der Besteller tritt uns hiermit alle ansprüche gegen Dritte aus der Weiterveräußerung in Höhe des zwischen dem Besteller und uns vereinbarten Rechnungswertes einschließlich aller Nebenrechte (verlängerter Eigentumsvorbehalt) ab. Wir nehmen die Abtretung hiermit an. Alle anderen Zuordnungen sind nicht zulässig. Der Besteller bleibt zur Einziehung dieser Forderungen bis zum Widerruf und solange er nicht in Zahlungsverzug ist.

Kommt der Besteller mit den uns zustehenden Zahlungen in Verzug, so hat er den Schuldnern die Abtretung mitzuteilen. In diesem Fall sind wir auch berechtigt, die Abtretung an die jeweiligen Schuldner offenzulegen und von unserem Recht auf Einziehung der Forderungen Gebrauch zu machen. Daher ist der Besteller verpflichtet, uns alle Unterlagen zur Verfügung zu stellen und die Namen seiner Kunden offenzulegen, damit wir die Forderung selbst einziehen können. 3. Der Besteller ist nur berechtigt und berechtigt, die Ware im üblichen, ordentlichen Geschäftsgang weiterzuverkaufen und nur unter der Voraussetzung, dass die uns abgetretenen Forderungen nach Abs. 15.2 tatsächlich auf uns übertragen werden. Der Besteller ist nicht berechtigt, die Ware anderweitig zu veräußern. Darüber hinaus ist der Besteller nicht berechtigt, die Vorbehaltsware zu verpfänden oder als Sicherheit an Dritte zu übertragen. Der Besteller hat uns unverzüglich schriftlich über etwaige zwangsweise Durchführungsmaßnahmen Dritter gegenüber unserer Vorbehaltsware zu informieren. Er muss uns alle notwendigen Informationen zur Verfügung stellen, damit wir eine Klage Dritter gegen die Durchsetzung einreichen können; die sich daraus ergebenden Kosten trägt der Käufer. 4.

Der Besteller ist berechtigt, die Ware im ordentlichen Geschäftsgang zu verarbeiten. Der Besteller hat die Ware in unserem Auftrag zu bearbeiten, ohne dass uns hierdurch Verpflichtungen entstehen. Wird die Ware verarbeitet, kombiniert, vermischt oder mit anderen nicht von uns gelieferten Waren vermischt, so erwerben wir das Miteigentum an der neuen Ware im Verhältnis des Rechnungswertes der Ware an die anderen verarbeiteten Waren zum Zeitpunkt der Verarbeitung, Kombination, Vermischung oder Vermischung.